Kirche zu Altenfeld

Erbaut 1738-1741
Die Kirche ist auf einem hervorspringenden Felsen des „Hügels" erbaut und ist das erste Kirchengebäude des Ortes. Sie ist geräumig, hell und freundlich aus Holz und Fachwerk erbaut und mit Schiefer gedeckt. Die Fenster sind in Bleiglas gefasst und einige von ihnen mit christlichen Bildern in Hinterglasmalerei verziert. Die Orgel, eingebaut 1756, hat 2 Manuale, wurde seit 1843 immer wieder repariert und schmückt die Westseite des Kirchenschiffes.
Im Inneren der Kirche befindet sich der Taufstein, vor dem früher 2 Denksteine die Grabstätten des Glas- und Hüttenmeisters Johann Christoph Wiegand (geb. 1682, gest. 1757) und dessen Ehefrau Barbara, geb. Schilling (geb. 1683, gest. 1761) bezeichneten. Sie schenkten der Kirchgemeinde den Platz der Kirche und den dabei befindlichen Gottesacker.
Einer der Denksteine wurde wieder entdeckt und steht am Kircheneingang. In vielen historischen Schriften wird auf eine Glasfahne, welche der Kirche am 16. Oktober 1846 am Tage des zweihundertjährigen Jubiläums der hiesigen Glashütte verehrt wurde, verwiesen. Leider ist diese nicht mehr auffindbar.
Der Turm steht an der Westseite der Kirche und auf demselben befindet sich nur die Dorfuhr. Die 3 Glocken hängen auf einem 1751 an der Ostseite des Gottesackers erbauten Glockenhause. Sie wurden 1751 zu Coburg gegossen.
Im Kriegsjahr 1917 mussten die beiden großen Glocken abgeliefert werden. Das jetzige Geläut aus 3 Stahlglocken stammt aus dem Jahre 1919.
Am 10.04.1945 wurde die Kirche von amerikanischer Artillerie beschädigt.
1962 - 1963 wurden Dach und Turm neu eingedeckt und 1966 die Kirche im Inneren völlig erneuert.
Seit 1983 steht das Kirchengebäude unter Denkmalschutz.
2004 erfolgte die Sanierung der Kirchturmspitze und es wurde eine neue Wetterfahne aufgesetzt.

Die Kirche ist im Sommer täglich zur Besichtigung und Andacht von 9.00 - 15.00 Uhr geöffnet. (Besichtigung im Winter nach Anmeldung in der Touristinformation Altenfeld möglich).